Coffee Table
Isamu Noguchi 1944
Noguchi selbst bezeichnete den Coffee Table als seinen besten Möbelentwurf, wohl auch, weil er sehr an seine damaligen Plastiken aus Bronze und Marmor erinnert und ihre biomorphe Formensprache unverfälscht in ein skulpturales Möbel umsetzt: auf zwei identischen, im rechten Winkel versetzten Holzelementen ruht eine schwere Glasplatte.

In den 30er Jahren entwarf Noguchi das erste Modell für das Haus von A. Conger Goodyear, dem Präsidenten des Museum of Modern Art, New York – einen Tisch mit Glasplatte
und miteinander verbundenen Stützen aus Rosenholz. 1944 modifizierte er diese Idee; der neue Entwurf mit Untergestell aus zwei identischen, im rechten Winkel zueinander angeordneten Holz-Elementen entsprach seinem Ideal von skulpturalen, biomorphen Strukturen. Ab 1947 wurde der Coffee Table von der Herman Miller Furniture Company für die USA produziert, seit 2002 wird er vom Vitra Design Museum für Europa hergestellt. Er gilt heute als eine der bekanntesten Arbeiten von Noguchi.
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| Typ | Ausführung | Preis |
|---|---|---|
| Coffee Table |
Glasplatte 19mm, Kanten rund geschliffen Untergestell Massivholz lackiert, Kanten gerundet |
|
| 2130001 | Eiche schwarz |

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Isamu Noguchi geboren 1904 in Los Angeles als Sohn des japanischen Dichters Yone Noguchi und der amerikanischen Schriftstellerin Leonie Gilmour, studiert an der Columbia Universität und an der Leonardo da Vinci Art School. Er gründet anschliessend sein erstes eigenes Atelier und erhält 1927 ein Guggenheim-Stipendium. Danach ist er Assistent von Constantin Brancusi in Paris und zeigt eine erste Ausstellung in New York. Er studiert Pinselzeichnung in China und arbeitet mit Ton bei Jinmatsu Uno in Japan. Sein bildhauerischer Stil ist einer organischen Formensprache verpflichtet und beeinflusst das Design der Fünfziger Jahre dauerhaft. Isamu Noguchi stirbt 1988 in New York.